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Schneider Weisse TAP7 Original

2018 Australian International Beer Awards - Silber - Best Wheat Beer
Untappd Bewerung:  (85672)
Schneider Weisse Mein Original TAP7

Schneider Weisse TAP7 Original - Ein Weissbier wie daheim

Das Weissbier der Schneider Brauerei aus Kehlheim hat eine tiefe Bernsteinfarbe und überzeugt mit einem ausbalancierten aber kraftvollen Weißbiergeschmack. Ein Bier für die besten Stunden im Leben.

1,39
1,69 € * Mindesthaltbarkeit 19.07.2019
(17,75% gespart)
Inhalt: 0.5 Liter 2,78 € / L.
inkl. MwSt. zuzüglich Flaschenpfand

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    Produktinformation "Schneider Weisse TAP7 Original"
    Hersteller: Schneider Weisse
    Herkunft: Bayern
    Art: Weizenbier Inhalt: 0.5 L

    Schneider Weisse Original (TAP7)

    Interview mit Gabriel von Biermarket und Stephan Butz, Biersommelier bei Schneider Weisse.

    Gabriel: Als bayrische Weissbierbrauerei mit über 140 Jahren Tradition und bis heute in Hand der Familie Schneider ist das Schneider Weisse Original natürlich etwas ganz besonderes. Versehen wird es mit dem Slogan „Ein Weissbier wie daheim“. Was bedeutet das für Personen, die nicht aus Bayern kommen?

    Stephan: Wir wollen damit sagen, man kommt wieder bei sich an. Man fühlt sich gut, egal wo man ist, man fühlt sich selbst, man fühlt sich daheim. Man hat einfach einen Moment für sich. Man kommt zur Ruhe und kehrt in sich.

    Für einen Bayer, der aber beispielsweise in Hamburg lebt, kann es auch einfach heißen, ein Weissbier wie aus der Heimat.

    Man kann den Slogan gerne in verschiedenen Versionen deuten und das wird auch gerne gemacht, wir meinen es aber tatsächlich eher gefühlsbetont.

    Gabriel: Das Traditionsreiche Weissbier der Schneider Weisse Brauerei wird ja bis heute nach dem Originalrezept von Georg I. Schneider, von 1872 unverändert gebraut. Das ist eine lange Zeit, um nach einem Rezept zu „kochen“. Wie hat sich der Markt in über 100 Jahren verändert? Trifft die Rezeptur noch den aktuellen Zeitgeist oder gibt es sogar Häretiker, die das TAP7 modernisieren wollen?

    Stephan: Das ist tatsächlich eine gute Frage, auch weil sich über diesen Zeitraum schon vieles verändert hat. Nachdem 1872 Georg I. angefangen hat das Original so für sich selbst zu brauen in unserem Brauhaus in München, das ja auch heute noch als Gaststätte dient, war es schon so, dass Weissbier mit der Zeit aus der Mode kam.

    Dann kam in den 1920er Jahren wieder ein neuer Weissbier-Trend auf, da ist das Thema wieder gewachsen, es sind aber auch viele andere Weisbierbrauereien auf den Markt gekommen. Wir waren aber damals die ersten, die als private Brauerei Weissbier brauen durften. Damals war es ja kurfürstliches Recht und Georg I. hatte dieses Recht damals als erster erworben. Alle anderen Weisbierbrauereien, die man heute noch so kennt, kamen also nach uns.

    Wir sind aber immer bei unserem Original geblieben und wenn man sich den Trend von 1920 angeschaut hat, hätte man sagen können, wir sollten uns jetzt eher auf helles Weissbier konzentrieren, weil das der Trend war. Unser Original ist eher eine Mischform des Ganzen, es ist kein Dunkles, es ist kein Helles, wir nennen es Bernsteinfarben.

    Unser Original, so wie es ist, ist in Bayern sehr beliebt, aber außerhalb von Bayern haben auch andere Marken das Bild von hellem Weissbier geprägt und das ist schon eine Trendentwicklung, bei der wir hätten sagen können, dass wir eher helles Weissbier brauen müssen. Das heißt aber auch nicht, dass wir etwas am Original verändern würden, sondern nur ein Helles Weissbier anbieten sollten, was wir ja auch mit unserem Hellen getan haben. Schneider Weisse ist ganz klar für das Original bekannt und nach so einer langen Zeit wollen weder unsere Kunden, noch wir, dass sich daran etwas ändert. Nicht zuletzt, weil das Original mit seinem Geschmack ganz klar ein Alleinstellungsmerkmal besitzt.

    Wenn man ein Schneider Weisse Original trinkt, merkt man einfach, dass es anders schmeckt und sich von anderen hellen Weissbieren unterscheidet.

    Gabriel: Bei uns bei Biermarket heißt es ja spaßeshalber, ein Bier findet den Menschen und nicht umgekehrt. Für welchen Typ Mensch ist das Schneider Weisse Original (TAP7) das perfekte Bier? Beziehungsweise, wie stellen sie sich den klassischen Schneider Weisse Original (TAP7) Trinker vor?

    Stephan: Ich denke schon, dass ein Schneider Weisse Original Trinker offener ist, als vielleicht jemand, der andere Weissbiere trinkt, weil es schon ein intensiveres Weissbier ist. Es ist einfach ein bisschen anders.

    Schneider Weisse Original wird oft in Gesellschaft getrunken, von Menschen die einfach etwas Gutes haben wollen.

    Schneider Weisse Original Trinker sind ein Stück heimatverbunden, kehren gerne in sich und denken auch darüber nach, was sie trinken. Schneider Weisse ist etwas hochpreisiger, deswegen wird unser Bier nicht nach dem Preis gekauft, sondern es wird sich bewusst dafür entschieden. Original Trinker sind meistens Stammtrinker, die nicht ständig zwischen ihrer Weissbiermarke wechseln, oder denen es sogar egal ist. Wenn man erst mal Schneider Weisse für sich entdeckt und lieben gelernt hat, bleibt man auch dabei und greift nicht zu einem anderen Bier, nur weil es vielleicht etwas günstiger ist.

    Gabriel: Tradition und alte Rezepte allein machen ein Weissbier ja noch nicht perfekt. Was im Schneider Weisse Original macht es zu dem Genuss-Bier, das wir heute kennen?

    Stephan: Das ist zum einen natürlich die Kompetenz. Wir haben hier langjährige Brauer, die bereits ihre Ausbildung bei uns abgeschlossen haben. Und die wissen natürlich auch ganz genau, was sie machen.

    Wir haben erst vor 2 Jahren einen Braumeister verabschiedet, der hatte 50-jähriges. Der hatte bei uns mit 15 Jahren seine Ausbildung angefangen und dann immer hier weitergemacht, bis er nach 50 Jahren mit 65 verabschiedet wurde. Das ist etwas, das man nicht mehr bei vielen Unternehmen findet.

    Insgesamt sind wir 100 Mitarbeiter, jeder kennt jeden und das Umfeld kann am ehesten mit „familiär“ beschrieben werden. Es ist ja auch bis heute eine Familienbrauerei und den Georg Schneider sieht man hier auch oft, auch wenn es seine Zeit als Präsident des bayrischen Brauerbundes nicht immer zulässt. Aber wenn er da ist, im Sudhaus zum Beispiel, dann wird natürlich auch mit den Brauern gesprochen und alle Mitarbeiter sind hier gerne und versuchen ihr Bestes zu geben, damit nichts das Haus verlässt, das nicht unser aller angestrebte Qualität hat.

    Auf der anderen Seite haben wir natürlich die Rohstoffe. Wir haben das Glück hier direkt in der Hallertau zu sitzen und beziehen 90% aller Rohstoffe, grundsätzlich von allen unseren Bieren, aus dem 100km Umkreis. Das heißt, man hat hier die persönliche Beziehung zu den Bauern und wenn man beispielsweise im Jura Gebiet herumfährt, da kommt unser Getreide her, dann stehen da in den Getreidefeldern Schilder mit Schneider Weisse drauf und da kann jeder nachvollziehen, aus diesem Getreide wird einmal Bier von Schneider Weisse. Und wir sind da sehr stolz drauf, dass wir diese direkten und persönlichen Verbindungen zu den Bauern und Landwirten haben. Diese werden von uns auch in Zukunft weiter unterstützt.